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In Aeternum: ... of Death and Fire (Review)

Artist:

In Aeternum

In Aeternum: ... of Death and Fire
Album:

... of Death and Fire

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Blackend Death Metal

Label: Soulseller Records
Spieldauer: 43:23
Erschienen: 06.02.2026
Website: [Link]

IN AETERNUMs Gründung fällt in eine Zeit, als schwedische Black/Death-Bands finster-frostige Melodik und metallische Heaviness zu einer unerhörten neuen Musikrichtung verbanden, wobei die ersten beiden DISSECTION-Alben die Eckpfeiler für diese Phase der skandinavischen Hartwurst-Historie bilden.
Die Rede ist von den Jahren 1993 bis 1995.


IN AETERNUMs Debüt „Forever Blasphemy“ (1999), vom neuen Genre inspiriert, im Klangbild allerdings etwas grobschlächtiger als andere Vertreter, wirkte daher bei Erscheinen schon ein Stück weit aus der Zeit gefallen. Nicht nur der relativ späte Veröffentlichungstermin, sondern auch die Tatsache, dass die enthaltene Musik eigentlich von Metalheads der zweiten Reihe stammte, ließ die „ewige Gotteslästerei“ unter dem Radar laufen – ein Pyrrhus-Sieg für orthodoxe Sittenwächter.

David Larsson, von Anfang an Konstante der hier gegenständlichen Extrem-Kombo, hat nach zehn Jahren Band-Pause nun noch einmal die satanischen Verse gewälzt und mit im besten Sinne pietätlosem Todesblei vertont. „… of Death and Fire“ mag dabei zwar dem melodischen Schweden-Black/Death vergangener Tage immer wieder Tribut zollen – am deutlichsten noch im Opener „Beneath the Darkened Tomb“ –, alles in allem jedoch spielt man um einiges flexibler als noch zu Debüt-Zeiten auf.


Denn fiese, zornerfüllte Black/Thrash-Attacken („The Day of Wrath“) und rabiat heruntergeholzte Highspeed-Hämmer („Mortuary Cult“) haben auf dieser Platte gleichermaßen ihren Platz wie heftig groovende Death-Metal-Breitseiten, welche nicht nur dem Namen nach an mighty MORBID ANGEL gemahnen („The Vile God of Slime“). Abgerundet wird der Silberling schließlich vom siebenminütigen „To Those Who Have Rode On“, auf dem WATAIN-Vokalist Erik Danielsson sein Stelldichein gibt und dem man eine gewisse Nähe zum BATHORY-Schlachtenepos „One Rode to Asa Bay“ andichten kann.


FAZIT: Im Gründungsjahrzehnt gerne als kleines Licht am Black-Death-Horizont abgetan (oder verkannt), können IN AETERNUM Anno 2026 als durchaus respektable Szene-Größe auftreten, die wichtige Kriterien unorthodoxer Musik erfüllt. Die packenden Widerhaken mögen fehlen, dennoch lassen wohlproduzierte, überzeugend eingesungene und abwechslungsreich komponierte Songs „… of Death and Fire“ aus der zweiten Reihe heraustreten.

Tim Rahrbach (Info) (Review 73x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Danse Macabre (0:38)
  • Beneath the Darkened Tomb (4:44)
  • The Day of Wrath (3:12)
  • Spirits of the Dead (6:00)
  • Mortuary Cult (3:12)
  • The Vile God of Slime (4:23)
  • Bow to None (5:05)
  • De Profundis (0:51)
  • Goddess of Abominations (3:51)
  • The Hourglass (4:20)
  • To Those Who Have Rode On (7:07)

Besetzung:

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