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Aborted: Termination Redux (Reissue) (Review)
| Artist: | Aborted |
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| Album: | Termination Redux (Reissue) |
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| Medium: | Vinyl-EP | |
| Stil: | Death Metal, Grindcore |
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| Label: | Supreme Chaos Records | |
| Spieldauer: | 15:26 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Die Neongrüne Farbgebung dieser Supreme-Chaos-Records-Neupressung von ABORTEDs „Termination Redux“ macht auf jeden Fall einiges her und passt zum Gift-Galle-Monster-Artwork. Musikalisch überzeugt diese EP derweil mit hervorragend druckvollem Sound, der Metzel-Orgien wie den Frickel-Abschluss „The Holocaust Re-Incarnate“ herrlich knackig in Szene setzt.
Mit dem Grindcore-affinen Titeltrack fegen ABORTED aber zunächst in D-Zug Manier über Hörer hinweg. Wobei dennoch auffällt, dass der Bass eine zentrale Rolle auf dieser EP spielt, was bei der vorliegenden Neuauflage der EP vielleicht nochmal ein Stück weit brachialer ins Gewicht fällt.
Im weiteren Verlauf überzeugen die Songs von Belgiens Metzel-Meister auch in Form dieser Plattenpressung durch eine unheilvoll-brutale Atmosphäre, die sich speziell im bereits erwähnten Titeltrack mit schierer Urgewalt entfaltet.
Im Grunde weiß der geneigte Hörer bei jeder ABORTED-Platte was ihn erwartet, denn Grindcore-affinen Metzel-Death-Metal präsentiert kaum eine andere Combo so mitreißend und doch brutal, wie es diese Belgier tun. Nichtsdestotrotz gewinnt diese Neuauflage von „Termination Redux“ zusätzlichen Reiz durch das neongrüne Vinyl (weitere Versionen gibt es in Schwarz und Orange/Black Splatter), das hervorragend zur Gift-und-Galle-Attitüde der EP passt.
FAZIT: Supreme Chaos Records liefern einmal mehr Qualitätsware ab und verpassen ABORTEDs „Termination Redux“ einen glanzvollen, optischen Neuanstrich. Musikalisch überzeugt diese LP durch ihren dynamischen Sound, der dem Metzel-Death-Metal der Belgier die nötige Power sowie das passende Quäntchen 'luftiger' Feinheit beschert. Damit ist dieses Vinyl sicherlich ein Liebhaberstück, aber auch wer sich für brutale Musik allgemein und Vinyl-Formate im Speziellen erwärmen kann, der darf hier durchaus mal ein Ohr und Auge riskieren.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- Liberate Me Ex-Inferis
- Termination Redux (ft. Julien Truchan)
- Vestal Disfigurement upon the Sacred Chantry
- Side B:
- Bound in Acrimony
- The Holocaust Re-Incarnate
- Bass - J.B. van der Wal
- Gesang - Sven de Caluwé, Julien Truchan
- Gitarre - Mendel bij de Leij, Danny Tunker
- Schlagzeug - Ken Bedene
- Global Flatline (2012) - 9/15 Punkten
- The Necrotic Manifesto (2014) - 11/15 Punkten
- Retrogore (2016) - 14/15 Punkten
- ManiaCult (2021) - 10/15 Punkten
- Termination Redux (Reissue) (2025)
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