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Aborted: La Grande Mascarade (Re-Release) (Review)

Artist:

Aborted

Aborted: La Grande Mascarade (Re-Release)
Album:

La Grande Mascarade (Re-Release)

Medium: Vinyl-EP
Stil:

Death Metal, Grindcore

Label: Supreme Chaos Records
Spieldauer: 11:50
Erschienen: 05.12.2025
Website: [Link]

Mit ihrer „La Grande Mascarade“-EP haben die Ami-Horror-Metzgermeister von ABORTED anno 2020 eine knapp bemessene Metzel-Orgie zwischen den Release zweier Alben geschoben. Bisher lediglich auf CD erhältlich, nahmen sich Supreme Chaos Records sich der Aufgabe an, das vorweihnachtliche Plätzchen backen entsprechend zu erschweren.


Denn bei dem Highspeed-Geballer dieser drei Song starken Vinyl-EP (in schöner schwarz-roter Marmorierung, oder in klassischem Schwarz zu haben) fliegt die Teigschüssel zwangsläufig ob des verzückt zuckenden Leibes des gemeinen Death-Metal-Genussfreundes durch die Backstube (dass die Keksmasse sauer wird, ist dagegen nur eine Vermutung…).

Ein paar kleine Neuerungen finden sich in Form von Black-Metal-affiner Atmosphäre, bzw. manch flirrender Gitarrenarbeit, die sich hervorragend mit dem monströsen Gebrüll von Sven de Caluwé ergänzt. Ebenso fällt auf, dass auch ebenjener die Lust am Keifen neu entdeckt hat, was die Schwarzwurzel-Referenzen zusätzlich unterstreicht.


Soundtechnisch macht sich die vorliegende Vinyl-Form ebenso bezahlt, denn obwohl das Songmaterial überwiegend erbarmungslos und temporeich drückt, bleibt der eventuell befürchtete, plattgedrückte Sound-Overkill aus. Stattdessen finden sowohl groovelastige Kellerriffs, wie in „Serpent of Depravity“, ihren passenden Raum, wie auch die Soloarbeit der Gitarristen an allen Stellen bereichernd wirkt.


FAZIT: Mit unter zwölf Minuten Spielzeit ist „La Grande Mascarade“ zwar ziemlich knapp bemessen, aber die vorliegende Vinyl-Version dieser EP zeigt ABORTEDs Qualitäten als Musikmetzger ebenso, wie die Songs, trotz der dürftigen Anzahl, erstaunlich vielfältig durch den Genre-Pool extremen Metals pflügen. Das Tempo bleibt zwar durchgehend hoch, was (auf lange Sicht) zu Lasten der Dynamik und der Spannung gehen könnte, aber im Kurzformat pustet „La Grande Mascarade“ die Lauschlappen auf alle Fälle hervorragend frei.

Dominik Maier (Info) (Review 32x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Side A:
  • Gloom and the Art of Tribulation
  • Serpent of Depravity
  • Funereal Malediction

Besetzung:

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