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Aborted: Retrogore (Re-Release) (Review)
| Artist: | Aborted |
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| Album: | Retrogore (Re-Release) |
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| Medium: | LP farbig | |
| Stil: | Death Metal, Grindcore |
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| Label: | Supreme Chaos Records | |
| Spieldauer: | 43:23 | |
| Erschienen: | 05.12.2025 | |
| Website: | [Link] |
In Form diverser LP-Formate (u.a. Cream Marbled, Neon Green/Black Splatter oder Clear Brown Marbled) nehmen sich Supreme Chaos Records auch ABORTEDs „Retrogore“ für eine Neuauflage zur Brust. Dass dabei erneut auf Qualität, die Aufmachung betreffend, gesetzt wird, ist gewohnt hoher Label-Standard und veredelt dieses Metzel-Release einmal mehr auf ansprechende Weise.
Musikalisch bleibt es zwar bei der Standard-Tracklist (die Bonussongs der Original-Special-Edition hätten sich auch in diesem Format gut gemacht), aber sei’s drum, auch in vorliegender Form begeistert die aggressive Chatchyness, die ABORTED mit diesem Album an den Tag legen.
Dass das Artwork derweil im Großformat umso ansehnlicher ausfällt, liegt in der Natur der Sache, wobei gerade „Retrogore“ den krank-derben Humor der Belgier reichlich farbenfroh und detailreich zur Geltung kommen lässt [Wer dreht schon die Innereien eines Schneemanns durch den Fleischwolf? (Siehe: LP-Backcover)].
Davon abgesehen begeistern die Songs auch anno 2025 im gleichen Maß, wie es der Werte Kollege in seiner Rezension zum Original-Release beschrieben hat, wenngleich der dynamische Sound beim Vinyl vielleicht ein klein wenig voller wirkt und damit dem Material zusätzlichen Druck verleiht.
FAZIT: Supreme Chaos Records bleiben ihren Ansprüchen an die Qualität treu und veredeln ABORTEDs „Retrogore“ optisch und musikalisch. Einziges Manko ist, dass die Bonustracks der originalen Special-Edition des Albums hier ausgeklammert werden. Die hätten auch fürs Vinyl einen netten Zusatz-Happen abgegeben. Aber geschenkt: auch die Standard Version bietet reichlich ansprechende Musik der belgischen Deathgrind-Metzger.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- A Seite:
- Dellamorte Dellamore
- Retrogore
- Cadaverous Banquet
- Whoremageddon
- Termination Redux (ft. Julien Truchan)
- Bit By Bit
- B Seite:
- Divine Impediment (ft. Travis Ryan)
- Coven Of Ignorance (ft. David Davidson)
- The Mephitic Conundrum (ft. Jason Keyser)
- Forged For Decrepitude
- From Beyond (The Grave)
- In Avernus
- Bass - J.B. van der Wal
- Gesang - Sven de Caluwé, David Davidson, Julien Truchan, Jason Keyser, Travis Ryan
- Gitarre - Mendel bij de Leij, Ian Jekelis
- Keys - Alex Karlinsky, Kristian Kohlmannslehner
- Schlagzeug - Ken Bedene
- Global Flatline (2012) - 9/15 Punkten
- The Necrotic Manifesto (2014) - 11/15 Punkten
- Retrogore (2016) - 14/15 Punkten
- ManiaCult (2021) - 10/15 Punkten
- Termination Redux (Reissue) (2025)
- La Grande Mascarade (Re-Release) (2025)
- Retrogore (Re-Release) (2025)
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