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Xavi Reija Electric Quintet: Nu Breed (Review)
| Artist: | Xavi Reija Electric Quintet |
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| Album: | Nu Breed |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Jazz-Rock, Fusion |
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| Label: | MoonJune Records | |
| Spieldauer: | 40:15 | |
| Erschienen: | 17.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
„Jedes Mal, wenn ich einen Gipfel erklimme, entdecke ich einen weiteren Horizont. Weisheit liegt nicht darin, ihn zu erreichen, sondern ihn zu entdecken.“ (Zitat im Inneren des zweiflügeligen Digipaks von „Nu Breed“)
Man liebt sie oder nicht – diese Alben, die von Schlagzeugern herausgebracht werden und natürlich ganz oft im Jazz angesiedelt sind. Wer also die unvergleichlich schlagkräftigen Jazz-Rock-Scheiben eines BILLY COBHAM mag oder anderer aus der drummenden Gilde von BUDDY RICH bis ART BLAKEY, der wird sich garantiert mit XAVI REIJA und seinem ELECTRIC QUINTET anfreunden.
Denn was auf „Nu Breed“ passiert, ist knackiger („Dreamscape Room“), aber auch entspannter Jazz-Rock („Reflections“), bei dem neben der Fell-Bearbeitung oft auch das Saxophon eine wichtige Rolle übernimmt, während Bass, Schlagzeug, Gitarre und Tasten für gehörigen (improvisatorischen) Groove sorgen, sodass auch Freunde von WEATHER REPORT oder SOFT MACHINE ihre Freude an der Klangvielfalt von „Nu Breed“ haben werden.
Aber auch für viele Freunde aus dem KING CRIMSON-Umfeld wird Reija keine unbekannte Größe sein.
Auf seinem 2019er-Solo-Album „The Sound Of The Earth“ legte er gemeinsam mit TONY LEVIN (Bass) und MARKUS REUTER (Gitarre) sowie dem auch auf „Nu Breed“ erneut in die Saiten greifenden DUSA JEVTOVIC eine starkes Prog-Jazz-Fusion-Album hin, das durchaus einige crimsoneske Züge trug.
Zusätzlich überraschte Reija gerade mit besagtem Gitarristen als das grandiose Jazz-Duo XADU, das mit „Random Abstract“ (Hier ist der Titel Programm!) im Jahr 2015 ein mehr als verblüffendes, aber gleichermaßen auch verstörendes Album vorlegte.
Wen wundert's da noch, dass Reija 2018 mit dem Emmy Award geehrt wurde?
„Nu Breed“ ist deutlich jazzorientierter und avantgardistischer, wobei sich das XREQ (XAVI REIJA ELECTRIC QUINTET) an den konventionellen Jazz-Strukturen orientiert und diese mit all ihrem professionellen Können zu einem neuen Klanggefüge vereint – also Altbekanntes trifft auf Modern Jazz, worauf der 'Electric'-Begriff bereits verweist, während sich die Kreativitäts-Aura Richtung „Bitches Brew“ eines MILES DAVIS orientiert und sogar auf „Are You Religious?“ die mutige Frage nach der Religiosität stellt.
Nach den gut 40 „Nu Breed“-Minuten wird man garantiert nicht den Glauben an XAVI REIJA und sein ELECTRIC QUINTET verlieren, egal ob man nun religiös oder nur Freund richtig guten Jazz-Rocks ist.
FAZIT: Das XAVI REIJA ELECTRIC QUINTET rund um den umtriebigen, Emmy-prämierten Jazz-Rock-Schlagzeuger Xavi Reija ist auf „Nu Breed“ angetreten, rhythmische Präzision mit der Freiheit des progressiven Electric Jazz zu vereinen und dabei die Künstler der spanischen Jazz Fusion zu würdigen. Intensiv und kreativ – spanisch geprägter, moderner und elektrifizierter Jazz auf Höhe der Zeit.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Dream Land
- Dusan V3.0
- Nu Breed
- Reflections
- Dreamscape Room
- We Keep Walking
- Arw You Religious?
- Two Sides
- Bass - Bernat Hernández
- Gitarre - Dusan Jevtovic
- Keys - Tomàs Fosch
- Schlagzeug - Xavi Reija
- Sonstige - Rafael Garcés (Saxophone)
- Nu Breed (2026) - 12/15 Punkten
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