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Vægtløs: Aftryk (Review)
| Artist: | Vægtløs |
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| Album: | Aftryk |
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| Medium: | CD/LP/MC/Download | |
| Stil: | Post-Metal, Post-Hardcore, Blackgaze, Post-Black-Metal |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 38:05 | |
| Erschienen: | 24.02.2024 | |
| Website: | [Link] |
Mit ihrem Debütalbum „Aftryk“ durchleben VÆGTLØS ein Sammelsurium an niederschmetternden Emotionen und reiben den Hörer zwischen Post-Rock-Melancholie und shoegazigen Black-Metal-Gitarren, die den Präfix 'Post-' verdienen, auf.
Derweil schreit sich Frontmann Troels immer noch, ähnlich wie auf „Kakofoni“, in tragischer Manier den inneren Kampf von der Seele, während sich die Band in melodisch-traurigen Weiten verliert und Bilder von anbrandenden Wellen an einem kargen Steinstrand heraufbeschwört.
Dieser Strand ist aber kein Urlaubsort. Denn das Wasser scheint erbarmungslos über das Land und sein Leben zu schwappen, mit dem einzigen Ziel alles und jeden mit fort zu reißen, in seine Untiefen, in denen am Ende nur Stille und Einsamkeit warten.
VÆGTLØS liefern also auch auf „Aftryk“ thematische Magenschwinger! Dreht sich das Album doch vornehmlich um den Umgang mit tödlichen Krankheiten und dem Verlust geliebter Menschen, die unweigerlich und abrupt aus dem Leben gerissen werden.
Themen wie Krebs, oder Alkoholismus repräsentieren Schmerz als wiederkehrendes Thema des Albums und fügen sich perfekt in den dichten Klangteppich der Musik ein. Troels leidet in jedem Schrei, findet aber zugleich den Weg in seine persönliche Katharsis, wodurch er am Ende seinen eigenen Rat befolgt und sein gebrochenes Herz zu Kunst macht. („Tag dit knuste hjerte og lav det til kunst“ bedeutet übersetzt in etwa „Nimm dein gebrochenes Herz und verwandle es in Kunst“.)
FAZIT: Mit ihrem Debütalbum „Aftryk“ knüpfen VÆGTLØS nahtlos an die Stimmung der vorangegangenen EP „Kakofoni“ an, wobei sich die Musik als mitreißender Strudel tragisch-trauriger Emotionen herausstellt und kaum Platz für Licht lässt. Trostlos, beinahe nihilistisch verweben VÆGTLØS diverse Post-Genres und depressiven Black Metal zu einem schmerzhaften Ritt, der einzig und allein der persönlichen Läuterung der beteiligten Künstler dient. Genau deshalb geht die Musik zu jeder Zeit unter die Haut und vermag den Hörer aufzurütteln und vielleicht auch über die schönen Seiten des Lebens nachzudenken und sie zu schätzen. Denn es kann schneller vorbei sein, als einem lieb ist.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Ingenting kan forhindre at små struber skælver en forårsnat
- Først da vi bar din kiste, gik det op for mig, hvor meget tungt du skulle igennem, før du blev så let
- Her i vores hjerter bærer vi en ny verden
- Tag dit knuste hjerte og lav det til kunst
- Bass - Jeppe Nørgaard
- Gitarre - Frederik Højlund
- Schlagzeug - Tobias Aske Heltborg
- Sonstige - Troels H. Sørensen, Thomas Burø, Tanja Gade Hammerholt, Victor Kaas, Christian Bonnesen, Jan Fenger, Christian Holmsberg, Niels H. Sørensen, Lasse Olsen
Interviews:
-
keine Interviews
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