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The Great Machine: Working Class Anarchist (Review)
| Artist: | The Great Machine |
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| Album: | Working Class Anarchist |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Stoner Punk, Psychedelic Doom Rock, Rock'n'Roll |
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| Label: | Noisolution | |
| Spieldauer: | 35:57 | |
| Erschienen: | 12.09.2025 | |
| Website: | [Link] |
THE GREAT MACHINE scheinen nach ihrem Roadtrip „Funrider“ wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen zu sein. Denn „Working Class Anarchist“ wirkt weniger spontan-spritzig, sondern pflügt sich mit erdigem Stoner-Sound durch schweres Riffing.
Dabei klingen immer wieder psychedelische Doom-Rock-Referenzen an, die auch mal die Urväter BLACK SABBATH in ihrem Kiff-Doom-Rausch „Sweet Leaf“ zitieren (u.a. im herrlich zähen „Ms. Stress“).
Gleichzeitig schleicht sich ein tanzbarer Düster-Vibe zwischen Post-Punk und Sonnenbrillen-Coolness in Stücke wie „ABQ“ oder den lasziven Schwerenöter-Groove von „Briana Banks“ ein.
Die „Demon Party“ dagegen fällt staubig wie eh und je aus und drückt mit psychedelischem Riffing groovebetont aus den Boxen, ehe die „Mysterious Lady“ als staubige Wüstenbraut die Handbremse bei voller Grooveabfahrt zieht und damit ein verschlepptes Schleudertrauma vertont.
In „Anarchy“ steppt im Anschluss der Punk-Bär und das knarzige Saxophon-Solo in der Mitte des Stücks bereichert den Sound als witziges Intermezzo, ehe „Desert Ledge“ den Sand zwischen den Gitarrensaiten hervorbringt und als Wüsten-Punk auch mal gehörig schräg drauflos schreit.
Das Finaldoppel „Beelzeboy“/„Louder Than The Bombs“ verbindet staubiges Riffing mit klassischem LED ZEPPELIN-Groove (der Rhythmus entstammt beinahe eins zu eins dem Klassiker „Whole Lotta Love“) und beendet „Working Class Anarchist“ auf hypnotische Weise, wobei besagtes Riff am Ende doch eine ganze Zeit lang nachhallt.
FAZIT: THE GREAT MACHINEs „Working Class Anarchist“ scheint geerdet und steht mit beiden Beinen im staubigen Wüsten-Sound. Dennoch nicht um manchen psychedelischen Schlenker verlegen, mixen die Musiker erneut einen schweißtreibenden Musikcocktail.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Briana Banks
- Bound By Fire
- Ms. Stress
- ABQ
- Demon Party
- Mysterious Lady
- Neu
- Anarchy
- Desert Ledge
- Beelzeboy
- Louder Than The Bombs
- Bass - Aviran Haviv
- Gesang - Aviran Haviv, Omer Haviv, Michael Izaky
- Gitarre - Omer Haviv, Michael Izaky
- Keys - Tom Elbaz
- Schlagzeug - Dan Deutsch, Michael Izaky
- Sonstige - Max Thum (Saxophon)
- Funrider (2023) - 11/15 Punkten
- Respect (Re-Release) (2023) - 10/15 Punkten
- Working Class Anarchist (2025) - 11/15 Punkten
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