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Malummi: Damaged By Their Silence (Review)
| Artist: | Malummi |
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| Album: | Damaged By Their Silence |
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| Medium: | LP/Download/CD | |
| Stil: | Indie Pop |
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| Label: | Mouthwatering Records | |
| Spieldauer: | 27:55 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Das Baseler Trio MALUMMI veröffentlicht mit „Damaged By Their Silence“ sein drittes Album, auf dem weiterhin eine betont entspannte Grundstimmung vorherrscht. Um die verträumte Stimme von Frontfrau Larissa Rapold entstehen dabei vor allem leise, schwebende Klanglandschaften statt druckvoller Ausbrüche.
So eröffnet „Therapist“ mit einem lässig swingenden Groove, während Gitarreneinwürfe mit reichlich Hall und Vibrato für eine sanft flirrende Atmosphäre sorgen. Darüber legt sich eine fast kindlich-naive Stimme, die dem Song eine fragile, zugleich aber einnehmende Note verleiht.
Der Gesang erzählt von den Irrungen und Wirrungen des Lebens, während die Musik darunter einen schimmernden Klangteppich ausbreitet. Bass und Schlagzeug halten stoisch den Rhythmus, in den die Gitarre ihre von Vibrato und Hall getragenen Linien einstreut. So verweben sich in „Silent Baby“ die Instrumente zu einem beinahe hypnotischen Soundgeflecht, das eine deutliche Sogwirkung entfaltet – nur kurz unterbrochen von einem zweistimmigen Gesangsausbruch.
Nach dem jazzig schlurfenden und durch Chorgesang veredelten „Adrian“, dem reduzierten „Loneliest Heart Of All“, in dem die Stimme zu einsamen Klavierklängen leidet, und „Echo“, bei dem die Band erneut in eine dichte Soundcollage eintaucht, endet das durchweg verträumte Album stilgerecht mit dem kurzen „Aura“. Darin tauchen die beinahe engelsgleichen Vocals ein letztes Mal in einen flirrenden Klangraum der Musik ein.
FAZIT: „Damaged By Their Silence“ ist kein Album für schnelle Effekte, sondern für geduldiges Hineinhören. MALUMMI setzen konsequent auf Atmosphäre, reduzierte Arrangements und die fragile, träumerische Stimme ihrer Frontfrau als emotionales Zentrum. Zwischen schwebenden Gitarren, ruhig pulsierenden Rhythmen und sanften Soundflächen entsteht so ein zurückhaltendes, aber stimmungsvolles Album, das seine Stärke vor allem in der hypnotischen Ruhe und der feinen Klanggestaltung entfaltet.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Therapist
- Key
- Silent Baby
- Adrian
- Consumption
- Clover & Camelia
- Loneliest Heart Of All
- Echo
- Aurora
- Bass - Giovanni Vicari
- Gesang - Larissa Rapold, Giovanni Vicari, Lucas Zibulski Lars Rapold
- Gitarre - Giovanni Vicari
- Keys - Larissa Rapold, Giovanni Vicari, Lucas Zibulski
- Schlagzeug - Lucas Zibulski
- Damaged By Their Silence (2026) - 12/15 Punkten
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