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Agathocles: Thanks For Your Hostility (Re-Release) (Review)

Artist:

Agathocles

Agathocles: Thanks For Your Hostility (Re-Release)
Album:

Thanks For Your Hostility (Re-Release)

Medium: CD/Download
Stil:

Grindcore

Label: Selfmadegod Records
Spieldauer: 46:37
Erschienen: 19.06.2026
Website: [Link]

Ursprünglich 1996 auf den Markt geschmissen, lassen Selfmadegod Records „Thanks For Your Hostility“, das vierte Album der belgischen Grinder AGATHOCLES, nochmal auf die Welt los. Dass der Einfluss von NAPALM DEATH auch bei dieser Neuauflage nicht verschwindet, sollte klar sein, denn die Musik verändert sich ja im besten Fall nicht, wenn sie wiederentdeckt wird.


Vielleicht ist der marginal differenziertere Sound dieser 2026er-Version dafür verantwortlich, dass „Thanks For Your Hostility“ etwas weniger pöbellaunig wirkt. Allerdings tritt dieser Eindruck nur in Nuancen ans Tageslicht, denn die Mehrheit des Materials ist nach wie vor grindiges Geschepper vom Feinsten.
Dabei wird manches Soundklackern wie in „Hatred Is The Cure“ ebenso wenig korrigiert wie übellaunige Blitzangriffe der Marke „Strangulation“ kaum etwas von ihrer hardcore-affinen Wut einbüßen.


Manch verlangsamter Moment in Stücken wie „Foul“ oder zu Beginn von „No One's Right“ verbaut den Weg zu den intensiv derben Prügelattacken, welche die eigentlichen Songs darstellen, keineswegs, sondern bringt kurze Momente des Aufatmens in das Album ein.
Über die Spielzeit von mehr als einer Dreiviertelstunde ist das auch notwendig, denn der stumpfe Haudrauf-Modus vermag auf Dauer doch ein wenig zu ermüden. Das schließt jedoch nicht die Tatsache aus, dass „Thanks For Your Hostility“ auch heute noch ein starkes Grindcore-Album mit erheblichem Old-School-Faktor ist.


FAZIT: Mit dieser Neuauflage von AGATHOCLES‘ „Thanks For Your Hostility“ werfen Selfmadegod Records eine vielleicht unterschätzte Perle des Grindcore neu auf den Markt. Der Verzicht auf etwaiges Bonusmaterial oder dergleichen verleiht dieser Version zwar einen etwas schlanken Fuß, aber mit einer Originalspielzeit von über einer Dreiviertelstunde wäre mehr von dem hyperaktiven Geprügel vielleicht auch zu viel des Guten.

Dominik Maier (Info) (Review 32x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Criminalisation of a Strange Behaviour
  • Life Control
  • Until It Bleeds
  • End of the Line
  • Doctors Wished Me
  • Knock Back
  • Thanks for Your Hostility
  • Hatred Is the Cure
  • Be Your Own God
  • Distraction
  • Remember
  • Cheers Mankind Cheers
  • Strangulation
  • Foul
  • No Use... Hatred
  • My Reason
  • No One's Right
  • Sheer Neglect
  • Is There a Place?
  • Go Fucking Nihilist
  • Progress or Stupidity?
  • Try!
  • He Cared
  • Mankind's Not Kind
  • Reduced to an Object
  • Ego-Generosity

Besetzung:

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