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The Gloomy Radiance Of The Moon: As The Stars Shatter In Agony (Review)

Artist:

The Gloomy Radiance Of The Moon

The Gloomy Radiance Of The Moon: As The Stars Shatter In Agony
Album:

As The Stars Shatter In Agony

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Symphonic Black Metal

Label: Dusktone
Spieldauer: 35:13
Erschienen: 07.11.2025
Website: [Link]

Der Name THE GLOOMY RADIANCE OF THE MOON suggeriert etwas Entrücktes, eine außerweltliche Stimmung zwischen Fiebertraum und Geisterstunde und so in etwa klingt auch „As The Stars Shatter In Agony“, das mittlerweile dritte Vollalbum dieses Ein-Mann-Projekts aus den Niederlanden.


High-Speed-Black-Metal mit Fokus auf orchestrale Arrangements steht auf dem Programm, womit sich eine Band wie EMPEROR als maßgeblicher Einfluss auf die Musik von Alleinmusiker J.M.K.P. nicht leugnen lässt.
Der scheinbar chaotische Ansatz an die eigenen Kompositionen ist außerdem ein weiteres Element, das J.M.K.P. mit Ihsahn und Co eint. Überwiegend rasant preschen die Stücke dieses Albums voran, wobei sich die Gitarren und die orchestralen Arrangements immer wieder mit gegensätzlichen Motiven duellieren, sodass hier von Zuckerguss-Melodien kaum die die Rede sein kann.


Stattdessen gefallen alle Stücke mit abrupten Tempowechseln und unvorhersehbaren Breaks, die von den Orchestrierungen auf einem gemeinsamen Pfad zusammengehalten werden. Damit geht zwar einher, dass kaum ein Stück wirklich für sich steht, allerdings fördert das den übergeordneten Aspekt einer kohärenten Atmosphäre, die dennoch genug Raum für Black-Metal-Raserei bietet.


FAZIT: THE GLOOMY RADIANCE OF THE MOON präsentieren mit „As The Stars Shatter In Agony“ nicht nur einen passenden Bandwurmalbumtitel zu ihrem Bandnamen, sondern liefern auch ein stimmungsvolles Symphonic-Black-Metal-Album ab, das weniger auf Kitsch und Eingängigkeit setzt, als vielmehr sperrig und unnachgiebig zu klingen. Die Songs verbreiten eine ungreifbare Atmosphäre, ohne offensichtlich in mystischen Kladderadatsch abzudriften, brettern aber auch rasant durch das musikalische Unterholz und sorgen damit für eine unheilvolle Stimmung, die der menschlichen Urangst vor der Nacht und ihren Geschöpfen durchaus passabel entspricht.

Dominik Maier (Info) (Review 36x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Where Serpents Slither Through Endless Night
  • Funeral March
  • Throne of Obsidian Flames
  • As the Stars Shatter in Agony
  • Where the Pale Moon Hangs in Mourning
  • The Fallen Light
  • Ruins of a Thousand Sunless Aeons
  • To Surrender to the Eternal

Besetzung:

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