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The Spacelords: Uranus Omnibus Sanctus (Review)

Artist:

The Spacelords

The Spacelords: Uranus Omnibus Sanctus
Album:

Uranus Omnibus Sanctus

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Instrumentaler Psyche- und Space-Rock

Label: Tonzonen Records
Spieldauer: 44:22
Erschienen: 18.09.2026
Website: [Link]

Unsere göttlichen drei Herren aus dem psychedelischen Weltraum-Universum sind wieder unterwegs, um dieses Mal den Uranus zu erobern.

Und dabei gilt bei THE SPACELORDS, dem unverwüstlichen deutschen Psyche-Trio, auch auf ihrem neunten Studio-Album der psyche-verkopfte Grundsatz: Kennst du ein Album, dann kennst du alle!
Also: Magst du weit ausladenden Space-Rock mit unverwüstlich psychedelischen Schlagseiten, die sich mitunter postrockig steigern, dann magst du wohl auch jedes Album besagter Herren – so auch „Uranus Omnibus Sanctus“.


Zum Hintergrund dieses Album erfährt man vom Plattenlabel Tonzonen Records, dass die Aufnahmen während einer Zeit entstanden, die von persönlichen Rückschlägen der Musiker geprägt waren und ihnen einen enormen Überlebenswillen abverlangten.
Trotzdem klingt „Uranus Omnibus Sanctus“ nicht etwa extrem finster oder depressiv, sondern schlicht und ergreifend so kosmisch, aber auch Stoner-bodenständig, als würde auch diese universelle Scheibe erneut am Nektar der Götter saugen, wobei es bei dem viertelstündigen Besuch der Wale dann doch ziemlich finstere, wohl tief in den Ozean abtauchende Klänge zu vernehmen gibt. Eine traurige Version für alle Wal-Retter, die das natürliche Sterben eines erhabenen, gestrandeten Meeresriesen nicht akzeptieren können oder wollen – so gesehen.

Zwischen 7 und 15 Minuten breiten sich die fetten Klangflächen in typisch HAWKWINDscher Manier über insgesamt eine Dreiviertelstunde aus und entführen in die Spätsechziger- und Frühsiebziger-Jahre, wobei neben Gitarre, Bass und Schlagzeug zusätzliche Soundscapes und Effekte für entsprechende Abwechslung sorgen. Besonders außergewöhnliche Spannungen aber bauen diese vier instrumentalen Stücke nicht auf.
THE SPACELORDS bleiben sich und ihrer Anhängerschar und allen Freunden retro-orientierten Stoner-Space-Psyche-Rocks treu. Mehr gibt’s dazu im Grunde nicht zu sagen und zu schreiben.
Wer THE SPACELORDS kauft und kennt, bekommt tatsächlich genau das, was er erwartet. Anschnallen und abheben – der Uranus wartet mir seiner Gebetsformel „Uranus Omnibus Sanctus“ auf euch!


FAZIT: Mit „Uranus Omnibus Sanctus“ geht die weltraumschwangere Psyche-Stoner-Space-Rockreise mit THE SPACELORDS dieses Mal in Richtung Uranus weiter, wobei im längsten Stück, dem 15-minütigen „Whales“, tief in die unergründlichen Weiten des Ozeans abgetaucht wird, der, umso tiefer man taucht, auch umso dunkler wird bzw. wirkt. Studio-Album Nummer 9 dieses deutschen Trios, das seine Musikfähnchen nur zu gerne in den HAWKWIND hängt, zeichnet sich durch recht ähnliche Klanglandschaften aus, welche die drei SPACELORDS im Grunde musikalisch ziemlich geschickt und wiedererkennbar schon immer durchwandern.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 26x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
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Tracklist:
  • Uranus Omnibus Sanctus
  • Survive To Win
  • Whales
  • On The Verge Of Delirium

Besetzung:

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