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So Soon: Everything Matters, Nothing Matters (Review)

Artist:

So Soon

So Soon: Everything Matters, Nothing Matters
Album:

Everything Matters, Nothing Matters

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Indie-Pop, Indie-Folk, Dream-Rock

Label: Label Cloud Hills
Spieldauer: 36:10
Erschienen: 16.10.2026
Website: [Link]

SO SOON verbinden Dream Rock mit einem Sound, der zwischen intimer Zurückhaltung und raumgreifenden Arrangements pendelt. David Stöbener und Marco Braun sind Multiinstrumentalisten, Songwriter und Produzenten in Personalunion. Auf ihrem zweiten Album „Everything Matters, Nothing Matters“ geht es um Veränderungen, Unsicherheiten und die kleinen und großen Hürden des Alltags.



Der Opener „Be My Guest“ steckt den Rahmen ab: erst zurückhaltend, dann mit mehrschichtigen Chören und verzerrten Gitarren, die dem Stück unerwarteten Druck verleihen. SO SOON setzen dabei auf Kontraste, ohne ihre Songs in bloße Effekthascherei abgleiten zu lassen. „It’s Just Fear“ verbindet schwebende Gesangslinien mit elektronischen Klangflächen, während „You Are“ ein Gespür für eingängige Melodien beweist. Das Arrangement nimmt sich Zeit und verzichtet auf die übliche Songdramaturgie nach Schema F.



Dass es nicht immer großen Aufwand braucht, zeigt auch „Everywhere“. Akustische Gitarre und mehrstimmiger Gesang reichen aus, um eine intime Atmosphäre zu schaffen. „When It Was Love“ und „How“ erweitern das Klangbild um Indie-Pop-Elemente, ohne die melancholische Grundstimmung des Albums aufzugeben. „Monia“ greift diese zum Abschluss erneut auf und lässt das Album melancholisch ausklingen.



FAZIT: „Everything Matters, Nothing Matters“ überzeugt mit eingängigen Melodien, sorgfältigen Arrangements und einer stimmigen Verbindung von Dream Rock, Indie-Pop und elektronischen Elementen. SO SOON setzen auf Atmosphäre statt auf schnelle Effekte und gehen damit über bloße Wohlfühlmelancholie hinaus.

Marco Rauland (Info) (Review 32x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Be My Guest
  • It's Just Fear
  • Outro (Fear)
  • You Are
  • Everywhere
  • Would You Call Me
  • When It Was Love
  • How
  • The Pace
  • Bells Because Someone Died
  • Monia

Besetzung:

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