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BulletBoys: 10c Billionaire (Review)
Artist: | BulletBoys |
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Album: | 10c Billionaire |
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Medium: | CD | |
Stil: | Modern Rock/Hardrock |
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Label: | Chavis Records | |
Spieldauer: | 39:25 | |
Erschienen: | 13.11.2009 | |
Website: | [Link] |
Die BULLETBOYS waren mal recht erfolgreich, wenn auch fast ausschließlich in den Staaten. Vom ehemaligen RATT-Gitarristen Marq Torien und Musikern von KING KOBRA gegründet, traf die Band Ende der Achtziger mit ihrem Sound nahe an VAN HALEN noch den Nerv der bald darauf ausklingenden Hardrock- und Hairmetal-Welle. Obwohl danach das Interesse an der Band schnell nachließ, hielt man noch ein paar Jahre und drei weitere Alben durch, bis dann wie bei so vielen Bands der Sparte irgendwann das Aus kam.
Nach einem kurzen Aufbäumen vor ein paar Jahren mit dem wenig beachteten Album "Sophie" (2003), steht die runderneuerte Band - von den Gründungsboys ist nur noch Sänger/Gitarrist und Vordenker Marq Torien dabei - also jetzt zum nächsten Neuanfang bereit.
Wer jetzt denkt, er könne sich am ursprünglichen Sound der Band orientieren oder die Rückkehr hätte etwas mit dem derzeitigen Sleaze-Revival zu tun, findet sich bei den ersten Tönen von "10c Billionaire" schnell auf dem Holzweg wieder. Der Vierer hat nämlich die Moderne für sich entdeckt und so steht man beim Opener "Asteroid" und auch bei Songs wie "Bringing Home The Gun" oder "Jenna Star" mitten im Alternative- und Modern Rock der Marke FOO FIGHTERS bis AUDIOSLAVE. Und die Zuwendung an den Zeitgeist geht noch einen Schritt weiter, etwa bei Nummern wie dem sanften "Road To Nowhere", das spürbar fürs US-Radio und Fans von NICKELBACK, CREED & Co. geschrieben wurde. Mit ihrer früheren Musik hat das hier kaum was zu tun - es sei denn, man berücksichtigt, dass sie - wenn auch erfolglos - bereits zum Ende ihrer ersten Laufbahn versucht haben auf den Alternative-Zug aufzuspringen.
Verlernt haben die Jungs das Rocken nicht, wie so einige schrammelige Gitarren bei den deftigen Nummern wie "Born To Breed" oder den rotz-n-schweinerockigen "Girls Kissin' Girls", "Save The World" und "Wasted" belegen. Das könnte die alten Fans dann auch etwas besänftigen oder auch Anhänger von Bands wie BUCKCHERRY zum Antesten motivieren - zur Premiumware werden die Songs dadurch aber dennoch nicht.
FAZIT: Sind die BULLETBOYS nun erwachsen geworden oder versuchen sie einfach nur (wenn auch vielleicht zu spät) sich dem Markt anzupassen? Egal, sie sind zumindest nicht sonderlich relevant.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Asteroid
- Blessed By Your Touch
- Born To Breed
- Bringing Home The Gun
- Girls Kissin' Girls
- Jenna Star
- Road To Nowhere
- Save The World
- Wasted
- Witness
- Road To Nowhere (Radio Remix)
- Bass - Rob Lane
- Gesang - Marq Torien
- Gitarre - Marq Torien, Tory Stoffregen
- Schlagzeug - Ryche Green
- 10c Billionaire (2009) - 7/15 Punkten
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