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Percival Schuttenbach: Slavic Wars: The Rise Of The Slavic Gods (Review)

Artist:

Percival Schuttenbach

Percival Schuttenbach: Slavic Wars: The Rise Of The Slavic Gods
Album:

Slavic Wars: The Rise Of The Slavic Gods

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive- und Folk-Rock

Label: apostrophe‘
Spieldauer: 50:25
Erschienen: 06.12.2025
Website: [Link]

Nach ihrer 'The Witcher-Reise' werkeln PERCIVAL SCHUTTENBACH auf „Slavic Wars: The Rise Of The Slavic Gods“ wesentlich metallischer als zuletzt. Anstelle von archaisch anmutendem Folk treten diesmal elektronische Elemente und verzerrte Gitarrenriffs in den Vordergrund.
Musikalisch bleibt aufgrund der wechselnden Stimmen ein gewisser Hörspielcharakter auch diesmal bestehen, allerdings klingt das neue Material deutlich härter als das zuletzt der Fall war.


Die mystisch anmutenden Frauengesänge werden nur zu gern in verzerrte Rockgitarren eingebettet, während sich das Cello (und diverse andere Saiteninstrumente?) im fremdartigen Klangwettbewerb mit den Sangesstimmen befinden.
Dabei lässt sich eine gewisse, durchdringende Atmosphäre nicht ganz leugnen, vor allem dann, wenn die Band das Tempo und den Druck rausnimmt und vordergründig auf weiblichen Gesang und akustische Instrumente setzt (wie u.a. zu Beginn von „Widmowa Krucjata“).
Gleichzeitig zeigt dieses Stück aber auch auf, dass PERCIVAL SCHUTTENBACH durchaus in der Lage sind, metallische Spannung zu erzeugen, wobei auch hier ein Löwenanteil der Stimmung auf den mystisch anmutenden Klargesang, bzw. die kratzigen Growls von Katarzyna Bromirska und Ewa Pitura, zurückgeht.


Denn rein instrumental sind die Stücke zwar allesamt handfest komponiert, aber wirkliche Ohrwürmer oder durchdringend faszinierende Stücke lassen eher auf sich warten.
Sicherlich sind Folk-Zwischenspiele wie „Weles“ oder das Progressive-Metal-trifft-zweite-Geigenstimme-Klangexperiment „Krwawe Atelier“ interessant komponiert und wissen an der ein- oder anderen Stelle auch mitzureißen, aber unterm Strich wirkt die Kombination aus der archaischen Stimmung und dem bisweilen wild zusammengeschusterten Riff-meets-irgendwelchen-Groove-meets-Opern-und-Schreigesang-Ausflüge von z.B. „Martwa Sotnia“ doch ein wenig erzwungen, bzw. (zu) bewusst auf seltsam und sperrig getrimmt.
Das nimmt dem Album hier und da den, durch den Albumtitel versprochenen, Charakter von Mystik und verklärter Vergangenheitsromantik. Nichtsdestotrotz…


FAZIT: …kann „Slavic Wars: The Rise Of The Slavic Gods“ als erstaunlich roh gehaltenes Stück progressiven Folk Metals überzeugen. Wer PERCIVAL SCHUTTENBACH allerdings erst mit Alben wie dem Vorgänger für sich entdeckt hat, der könnte aber an der härteren und auch dunkleren Ausrichtung der Musik ebenso zu knabbern haben, genauso wie die Sperrigkeit einiger Kompositionen gewisse Anlaufprobleme mit sich bringt.

Dominik Maier (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Prolog: Czarne Gus?a
  • Perun
  • Poludnica
  • Zlowieszcze Trzesawisko
  • Cior Czart
  • Martwa Sotnia
  • Pancerny Szwadron
  • Widmowa Krucjata
  • Weles
  • Bestia
  • Krwawe Atelier
  • Pos?pny Monastyr
  • Strzygoniowy Zagon
  • Igraszki Bogów

Besetzung:

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