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From the Vastland: Servant of Ahriman (Review)
| Artist: | From the Vastland |
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| Album: | Servant of Ahriman |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Black Metal |
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| Label: | Crawling Chaos Records | |
| Spieldauer: | 50:25 | |
| Erschienen: | 11.09.2026 | |
| Website: | [Link] |
Wahl-Norweger Sina Winter legt sein nunmehr drittes Album unter den Fittichen von Crawling Chaos Records vor, wobei „Servant of Ahriman“ gleichzeitig das dreckige Dutzend seiner Albumveröffentlichungen unter dem Banner FROM THE VASTLAND voll macht.
Dabei bleibt die Sagenwelt Persiens ein zentrales Thema der Texte, während die Musik vorwiegend mit frostverliebtem Nord-Charme aufs Gaspedal drückt. Aber es ist nicht alles kalt, was klirrend rifft, oder so ähnlich, denn u.a. durch den Einsatz persischer Flöten und anderer, orientalisch anmutenden Instrumenten (wie z.B. im Outro von „Ahriman, Triumphant!“) schleicht sich doch ein dezentes Exoten-Gefühl in die Musik ein.
Selbiges kann zwar nicht immer über die hier und da aufkeimende Gleichförmigkeit (andere würden Stringenz sagen) der Musik hinwegtäuschen, aber des Einen Leid ist des Andern Freud und so dürfen sich Freunde von melodischem Schnellfeuer-Black-Metal die Hände reiben, denn in dieser Disziplin machen FROM THE VASTLAND eine Menge richtig.
Ein Knackpunkt des Albums ist leider, dass am Ende kaum ein Stück wirklich im Gedächtnis bleiben will und auch der vielgelobte Gesamteindruck von „Servant of Ahriman“ zwar solide und spielerisch einwandfrei bestehen bleibt, aber eben darüber hinaus kaum markante Momente zu bieten hat.
In gewisser Weise spinnen FROM THE VASTLANDS den Faden ihres Vorgängeralbums weiter, ohne ihn zu verdicken, oder gar zu einem dichten Gewebe zu stricken.
Nicht dass „Servant of Ahriman“ wie ein „Tenebrous Shadow 2.0“ klingt, aber die Wandelbarkeit des Materials hält sich in Grenzen. Das ist ein wenig schade, denn dass die Musiker was auf dem Kasten haben und Sina Winter durchaus in der Lage ist, Songs zu schreiben, die verschiedene Stimmungen transportieren, hat er u.a. mit „Taurvi“ auf markante Weise bewiesen.
Allerdings ist das alles immer noch Meckern auf hohem Niveau, denn…
FAZIT: …FROM THE VASTLANDS wissen auch auf „Servant of Ahriman“ durch stimmig komponierten Black Metal zu gefallen. Auch ohne große Extravaganz oder markante Momente innerhalb des eigenen Kosmos bietet das Album einige treffsichere Songs und wirkt insgesamt stimmig und rund.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Empire of Serpents
- The Whispering Veil (First Deception)
- Ahriman, Triumphant!
- Second Deception
- Servant of Ahriman
- 1000 Years of Tyranny
- Fall Into Dust
- Decadence
- Bass - Tjalve
- Gesang - Sina Winter
- Gitarre - Sina Winter
- Schlagzeug - Rodion Belshevits
- Taurvi (2022) - 12/15 Punkten
- Tenebrous Shadow (2024) - 11/15 Punkten
- Servant of Ahriman (2026) - 10/15 Punkten
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