Partner
Services
Statistiken
Wir
Adetar: Sinister Resurrection of the Morbid Necrotzar (Re-Release) (Review)
| Artist: | Adetar |
|
| Album: | Sinister Resurrection of the Morbid Necrotzar (Re-Release) |
|
| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Death Metal |
|
| Label: | Vic Records | |
| Spieldauer: | 62:10 | |
| Erschienen: | 27.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Der Trüffelkeller von Vic Records fördert so manch Obskures zutage. Die Neuveröffentlichung von „Sinister Resurrection of the Morbid Necrotzar“ der kurzlebigen Holland-Death Metaller ADETAR (1990 - 1992 laut Metal-Archives) fällt ebenfalls in diese Kategorie.
Die Compilation vereint das 1991er „Death Deified“-Demo sowie das Demo „The World Is Damned“ von 1990 auf einer CD. Als Zusatz gibt’s noch vier Live-Aufnahmen von einem Gig in Zwolle im Oktober 1990 und zwei Live-Tracks aus der gleichen Stadt, allerdings aus dem Jahr 1992.
Musikalisch rumpelt der Tulpen-Death-Metal dabei gehörig, allerdings hat dieser rohe Sound auch seinen Charme, wobei speziell das Demo von 1990 doch sehr roh scheppert. Anhand dieser Aufnahmen zeigt sich aber auch, dass ADETAR von Anfang an hungrig waren und speziell im Gitarrenbereich auch eine gewisse Thrash-Affinität in petto hatten.
Die Live-Aufnahmen von 1990 dagegen zeugen von einer ungestümen Energie, mit der ADETAR die Clubs wohl spielerisch zerlegt haben dürften und klingen relativ professionell. Die beiden Live-Tracks von 1992 fallen dagegen viel roher aus und wurden aus dem Publikum mitgeschnitten, wodurch sich ein gewisser Bootleg-Charakter ergibt, der aber den rohen Live-Sound der Band gut einfängt.
FAZIT: Vic Records liefern mit dieser Wiederveröffentlichung von ADETARs „Sinister Resurrection of the Morbid Necrotzar“ einen interessanten Einblick in den 1990er Jahre des Tulpen-Death-Metal. Sowohl die Studioaufnahmen als auch die Live-Tracks bringen allesamt einen eigenständigen Charme mit, dürften aber in erster Linie Genre-Trüffelschweine und Alles-Sammler ansprechen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Death Deified (1991 Demo):
- Crucify the Priest
- Interrogation
- The Triangle
- Apathetic Indecision
- The World Is Damned (1991 Demo):
- The World Is Damned
- Obscure Death
- Mortal Society
- Sectarian
- Live in Zwolle October 1990:
- The World is Damned
- Obscure Death
- The Beyond
- Sectarian
- Live in Zwolle 1992:
- Euthensia Macabre
- The Beyond
- Bass - Mark Portier
- Gesang - André Vuurboom, Arno Ket
- Gitarre - Oscar Carre, Eric Poorts, Martin Visser
- Schlagzeug - Maus Watervoort, Marco Kleinnibbelink
Interviews:
-
keine Interviews
Kontakt