Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

She Brought Me Gasoline: There Were Times (Review)

Artist:

She Brought Me Gasoline

She Brought Me Gasoline: There Were Times
Album:

There Were Times

Medium: Download
Stil:

Americana, Blues, Folk, Country

Label: Eigenpeoduktion/CD Baby
Spieldauer: 42:38
Erschienen: 21.01.2022
Website: [Link]

Knapp zwei Jahre nach „On Values & Trash“ geht es weiter mit dieser lässigen und fiebrigen Americana-Variante aus Kroatien. SHE BROUGHT ME GASOLINE präsentieren weder eine höchst einnehmende Mischung aus Blues, Country, Folk und Rock. Neben den obligatorischen Instrumenten Gitarre, Bass und Drums spielt das Banjo weiter eine prägende Rolle.

Das Album beginnt mit dem pulsierenden, bluesigen „Above the regular crowd“, das bereits das Geschick der Band zeigt, einprägsame Melodien zu kreieren, die bei aller Knarzigkeit einen speziellen Schmelz behalten. Besonders gut nachzuhören in der irrlichternden Ballade The Road“ bei der Kristijan Keveševi? seidig von Gastsängerin Maja Posavec unterstützt wird. Das folgende instrumentale „Rabotny“ ist fast paradigmatisch für die Stärke der Band: Mit Zurückhaltung und größtmöglicher Ökonomie wird eine soundtrackartige Atmosphäre erzeugt, die den Zuhörern eigene Bilderwelten eröffnet. Freundlicher Folk, der mitunter wie ein anspruchsvolles Kinderlied umhertänzelt. „Vare Valium“ schließlich ist fideler Alternative-Country-Rock mit Maultrommel, der mit sechzehn Pferdekräften zum Square Dance im Saloon einlädt. Während im Hintergrund „Heaven’s Gate“ läuft.

In „Last night I had a dream“ kommt eine Orgel zum Einsatz und intensiviert das getragene Lied zu einem Höhepunkt des Albums. Zur eindringlichen Wirkung tragen auch die nachdenklichen Texte bei, die von Verantwortung für unsere Mitmenschen, die Gegenwart und Zukunft handeln, von der Kunst Freiheiten zu schaffen, wo sonst Begrenzungen stehen. Keveševi? singt von der Notwendigkeit Verantwortung zu übernehmen und die Achtung vorm Nächsten zu bewahren. Wohl wissend, dass Bullies, Hater und ignorante Dummköpfe überall lauern.

FAZIT: „There Were Times“ belegt eindrucksvoll, wieder einmal, dass weniger oft mehr ist. Die Melodien sind mitreißend, die Instrumentierung ist präzise und entschlackt aufs Notwendige. Ein stimmungsvoller Spaziergang im Mondlicht mit guten Gesprächen und Sehnsucht im Herzen. Dürfte nicht nur Chris Eckman gefallen.

Jochen König (Info) (Review 748x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Above the regular crowd
  • Heartbreaking
  • The road
  • Rabotny
  • Last night I had a dream
  • Let me move on
  • If you want me in your heart
  • Till the dawn
  • Vare Valium
  • 10.Rose petals
  • 11.There were times

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welche Farbe hat eine Erdbeere?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!