Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Geezer Butler: Black Science (Re-Release) (Review)

Artist:

Geezer Butler

Geezer Butler: Black Science (Re-Release)
Album:

Black Science (Re-Release)

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Hardrock / Heavy Metal

Label: BMG / Sanctuary / Warner
Spieldauer: 55:06
Erschienen: 30.10.2020
Website: [Link]

Das zweite Album von Black-Sabbath-Bassist GEEZER BUTLERs Soloprojekt, das 1997 unter dem Bandnamen g/z/r herauskam, hat im Grunde genommen nur einen Schönheitsfehler: Nach dem offensichtlichen Hit 'Man In A Suitcase' zu Beginn lässt das verantwortliche Quartett nichts Ebenbürtiges mehr folgen, auch wenn die restlichen Songs nicht übel sind.

In diesem Zusammenhang wären zuallererst die klatschende Backpfeife 'Box Of Six' sowie das elektronisch verbrämte Doppel aus 'Mysterons' und 'Justified' zu nennen. "Black Science" ist speziell deshalb spannend, weil Mr. Schnauzbart und seine drei Mitstreiter latente Industrial-Metal-Atmosphäre verbreiten, so wie es die Pioniere Ministry zur ungefähr gleichen Zeit (Filth Pig) taten, wenn auch ungleich rabiater.

Die Platte steht dafür auf einem soliden Groove-Fundament, das dem Zeitgeist der ausklingenden 1990er in der Frühphase des Nu Metal entsprach. Butler und Drummer Deen Castronovo erzeugen bisweilen eine ungeheure Heaviness, während Clark Brown, der ansonsten noch auf Ex-Death-Gitarrist James Murphys zweitem Soloalbum "Feeding the Machine" als Shouter glänzte, den wegen Fear Factory zu beschäftigten Burton C. Bell hervorragend ersetzt - auch weil er eine wandlungsfähigere Stimme besitzt.

Einmal mehr gilt es, Gitarrist Peter "Pedro" Howse hervorzuheben - Geezers Langzeit-Seitenmann bis zum Ende von g/z/r, der auch 1985 als Gründungsmitglied der GEEZER BUTLER Band mit am Start und bei hier ebenfalls ein wesentlicher Mitgestalter des Sounds war. Bezüglich dieses Re-Release steht ansonsten wie schon im Fall von "Plastic Planet" zu beklagen, dass man das vorhandene Zusatzmaterial nicht nutzte, wobei es sich mindestens um den Bonustrack der limitierten Erstauflage handelt ('Beach Skeleton'), vielleicht aber sogar noch mehr.

Wie dem auch sei, das aktuelle Digipak sieht inklusive Booklet schick aus, und …

FAZIT: … "Black Science" ist ein gutes Modern-Metal-Album mit Hüpf-Faktor, aber ohne offensichtliche Trend-Anbiederungen seitens GEEZER BUTLER, der auf Solopfaden schlicht das updatete, was er mit Black Sabbath seit je gespielt hat: finster schleppende, harte Rockmusik mit Unheil verkündenden Lyrics.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 490x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Man In A Suitcase
  • Box Of Six
  • Mysterons
  • Justified
  • Department S
  • Area Code 51
  • Has To Be
  • Number 5
  • Among The Cybermen
  • Unspeakable Elvis
  • Xodiak
  • Northern Wisdom
  • Trinity Road

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Tage hat eine Woche?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!