Partner
Services
Statistiken
Wir
The Sideshows: The Sideshows (Review)
| Artist: | The Sideshows |
|
| Album: | The Sideshows |
|
| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Glam- und Punk-Rock, Seventies-Pop, Rock'n'Roll |
|
| Label: | European Phonographic | |
| Spieldauer: | 29:55 | |
| Erschienen: | 15.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
So frisch und gleichermaßen retroverliebt THE SIDESHOWS auch auf ihrem gleichnamigen Debüt-Album klingen mögen...
...so blödsinnig ist es auch, einen 10-Song-Longplayer unter interessierte Musikfreunde zu werfen, der es mit seinen Zwei- und Drei-Minuten-Songs noch nicht einmal auf eine halbe Stunde Laufzeit bringt. Und dass dann gleich in zweifacher Ausführung auf einerseits den großen schwarzen Scheiben und andererseits den kleinen Silberlingen.
Und „Brand New“, wie es der Album-Opener verspricht, klingt „The Sideshows“ nun wirklich nicht!
Noch dazu sollte es doch deutlich mehr an längeren musikalischen Ideen geben, wenn das THE SIDESHOWS-Trio aus drei namhaften Musikergrößen besteht, die Mitglieder der HANOI ROCKS (hervorgegangen aus den NEW YORK DOLLS) oder THE DIGRESSIONS und THE LOYALITIES sowie bei MICHAEL MONROE waren.
„The Sideshows“ jedenfalls ist der erste Versuch - innerhalb weniger Tage in einem Studio auf Mallorca aufgenommen - wie's so gemeinsam laufen könnte, wenn man mal rockigen Glam und rotzigen Punk sowie rhythmischen Rock'n'Roll und 70er-Pop miteinander vereint, der wirklich mit den NEW YORK DOLLS und den SEX PISTOLS oder auch BON JOVI um die Wette zu tänzeln scheint. Bisher noch nicht ganz überzeugend und ausgewogen. Selbst die Produktion ist – allerdings recht typisch für diese stilistische Ausrichtung – etwas zu dumpf ausgefallen.
In der knappen halben Stunde steigert sich das Album allerdings nach und nach, wobei das Trio immer stärker auf eingängigere Melodien als auf rotzige Rüpel-Attacken setzt und sogar mit einem echt radiotauglichen sowie hymnischen 'Hit' namens „This Could Be Everything“ ins Ohr geht, wohl in der Hoffnung, dass THE SIDESHOWS genau das erwartet, was der Song vom Titel her verspricht.
Auch der finale Rausschmeißer „Not Sorry“ zeigt, dass THE SIDESHOWS einiges zu bieten haben. In diesem Falle deutlich auf klassischen 70er-Jahre-Pop/Rock setzend, der gleichermaßen wie der 'Was so alles sein könnte'-Song jede Menge Hit-Appeal zu bieten hat. Hierfür braucht man sich wirklich nicht zu entschuldigen.
Für ein wirklich gutes und überzeugendes Album reicht das allerdings längst nicht.
FAZIT: Kurz, knapp, knackig vereinen THE SIDESHOWS auf ihrem Debüt-Album gleich mal so mehrere musikalische Richtungen, die allesamt einen Blick zurück auf die Siebziger werfen, miteinander. „The Sideshows“ verbindet in einer knappen halben Stunde Glam- und Punk-Rock mit Rock'n'Roll und Seventies-Pop, wirft alles in einen insgesamt viel zu kleinen Topf und rührt trotzdem ordentlich durch, wobei mindestens zwei richtig gute, hitverdächtige Songs herausspringen. Das reicht noch nicht.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Brand New
- We're Such A Shame
- I Feel It
- Say Goodbye On A Night Like This
- This Could Be Everything
- Rock And Roll Owes Me An Apology
- The Start
- Smoke Show
- Our Love In The Shadows
- Not Sorry
- Bass - Sami Yaffa
- Gesang - Rich Ragany
- Gitarre - Rich Ragany, Sami Yaffa
- Schlagzeug - Simon Maxwell
- Sonstige - Sami Yaffa (Percussion, Harmoniegesang), Simon Maxwell (Lämmer-Glocken, Harmoniegesang)
- The Sideshows (2026) - 8/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
