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Atlantic Ridge: Atlantic Ridge (Review)
| Artist: | Atlantic Ridge |
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| Album: | Atlantic Ridge |
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| Medium: | CD/LP/MC/Download | |
| Stil: | Doom- und Black-Metal |
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| Label: | Dusktone | |
| Spieldauer: | 41:28 | |
| Erschienen: | 24.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
Im Kern sind ATLANTIC RIDGE ein Zwei-Mann-Projekt aus Italien, das sich der Verquickung von Doom- und Black-Metal verschrieben hat. Mit dem selbstbetitelten Debütalbum kreuzen die beiden Musiker thematisch einmal quer durch die Welt und widmen jedes Stück einem entsprechenden Fleck auf der Erde.
Dabei gelingt den Herren das Kunststück, sich einer klaren Genre-Verortung zu entziehen, ohne dass die Zugehörigkeit zu Funeral-Doom-Metal oder Black Metal infrage gestellt wird.
Ambient-Elemente, wie zwischendurch eingestreute Soundscapes, formen die in den Titeln besungenen Landschaften zu musikalisch nachhaltigen Brocken, die gewissermaßen immer auf eine Kollision diverser elementarer Kräften hinauslaufen.
Wo warm brummende Gitarren zu Blastbeats Bilder von Vulkaninseln heraufbeschwören [und dabei u.a. THE RUINS OF BEVERAST zitieren, wie in „Abandoned Buildings (Pyramiden, Svalbard)“], arbeiten ATLANTIC RIDGE in einem Stück wie „The Non-Existent Island (Freezland)“ eher mit verschleppter Reduktion und zeigen sich von einer destruktiv bedrückenden Seite, die Funeral-Doom-Metal nur marginal mit Melodien versetzt.
Inwieweit ein echtes Schlagzeug der Musik zusätzliche Wucht und Atmosphäre verleihen würde, ist natürlich eine berechtigte Frage, aber unterm Strich unterstützt auch hier der dumpfe Sound der Konservendrums die Songs passend.
FAZIT: ATLANTIC RIDGE schicken den Hörer auf eine Reise durch Naturphänomene und geografische Strukturen, die zugleich beeindrucken und erschüttern können. Selbige Atmosphäre schwingt auch in der Musik dieser Italiener mit, wobei eine klare Vision mit emotionaler Dichte einhergeht. Hier und da geht manche Ecke oder Kante zwar im etwas dumpfen Sound unter, aber als Debütalbum macht „Atlantic Ridge“ eine ordentliche Figur.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Leo terram propriam protegat (South Georgia and the South Sandwich Islands)
- Our Faith Is Our Strength (Tristan da Cunha)
- Abandoned Buildings (Pyramiden, Svalbard)
- Strange Paradise (Socotra, Yemen)
- The Non-Existent Island (Freezeland)
- Contemplating the Vastness of the Universe (The Gobi Desert, Mongolia)
- Bass - Jacopo Gianmaria Pepe
- Gitarre - Jacopo Gianmaria Pepe
- Keys - Jacopo Gianmaria Pepe
- Sonstige - Gabriele Gramaglia (Schlagzeugprogrammierung)
- Atlantic Ridge (2026) - 11/15 Punkten
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