Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Impending Doom: Hellbent (Review)

Artist:

Impending Doom

Impending Doom: Hellbent
Album:

Hellbent

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Deathcore

Label: MNRK Heavy
Spieldauer: 22:35
Erschienen: 14.01.2022
Website: [Link]

Während das Gros der von Traditionalisten viel gescholtenen Deathcore-Szene sein Heil unlängst in sinfonischen Gefilden sucht oder sich im vollen Umfang dem „reinen“ Death Metal gewidmet hat, spielen IMPENDING DOOM ihren alten Schuh herunter und wirken damit sogar ein Stück weit erfrischend.

Die neue EP der Amerikaner strahlt eine sympathische Unbelehrbarkeit aus und gefällt gerade dadurch, dass es die Mitglieder auf ihre kompromisslose Art hörbar ernst meinen. Die fünf Tracks sind wie abzusehen in erster Instanz rhythmisch orientiert und enthalten allesamt mindestens einen zähen Breakdown, wozu Frontmann Brook Reeves knurrig brüllt und wenig mehr als seine glaubwürdige Wut braucht, um der Musik gerecht zu werden.

Selbige wurde von Gitarrist Manny Contreras und Bassist David Sittig klug komponiert – wenn auch nicht einfühlsam, geschweige denn dynamisch, so doch in charmanter Weise voll auf die Zwölf. Hardliner verschmerzen, dass die „atmosphärischen“ Elemente während beispielsweise ´New World Horror´ (scheinbar weibliches Gesäusel im Hintergrund und ein vage erkennbares Keyboard könnten allerdings auch psychoakustischer Einbildung geschuldet sein) aufgrund der abartig fetten und zu Tode komprimierten Produktion verpuffen, und tolerante Old School-Fans lernen vielleicht anhand des walzenden ´I Must End´, Zugang zu diesem Sound zu finden.

Das eröffnende ´Satanic Panic´ ist der einzige augenfällige "Hit" im aktuellen Aufgebot der Band, ohne dass die darauffolgenden Nummern in empfindlichem Maße qualitativ abfallen würden.

FAZIT: Im übergeordneten Sinne haben es IMPENDING DOOM hiermit schlichtweg geschafft, die Substanz ihrer bislang sechs Studioalben - "The Serpent Servant" (2009), "There Will Be Violence" (2010), "Baptized In Filth" (2012), "Death Will Reign" (2013) und "The Sin And Doom, Vol. II" (2018) - in wenigen Songs zu destillieren. Wohin die weitere Reise geht erschließt sich unterdessen nicht aus "Hellbent".

Andreas Schiffmann (Info) (Review 412x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • 01] Satanic Panic
  • 02] New World Horror
  • 03] Culture of Death
  • 04] Hellbent
  • 05] I Must End

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!