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Joost Maglev: Unleaded Blood Plus (Review)

Artist:

Joost Maglev

Joost Maglev: Unleaded Blood Plus
Album:

Unleaded Blood Plus

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive Rock / Pop

Label: Dutch Music Works
Spieldauer: 52:43
Erschienen: 26.06.2020
Website: [Link]

Der seit 2002 aktive Multi-Instrumentalist und Songwriter JOOST MAGLEV hat schon 2013 Repertoirepflege betrieben, als er seinen Einstand "Prelude" zehn Jahre nach dessen Originalveröffentlichung neu auflegte, und blickt auch dieser Tage wieder zurück: Gleichwohl "Unleaded Blood Plus" auf aktuellen Mixe beruht, stammen die Kompositionen und Aufnahmen von 2008 bzw. später.

Der vorwiegend vom klassischen Progressive Rock und asiatischem, insbesondere japanischem Pop beeinflusste Niederländer führt ungeachtet des Datums der enthaltenen Tracks die Linie des erst im vergangenen Jahr erschienenen Longplayers "Alter Ego" fort, denn 'Unleaded Blood Plus' ist eine ähnliche Mischung aus leicht melancholischen Kunstrock-Nummern mit ungleich greller anmutendem Material, das Maglevs Bewunderung gegenüber Gackt aus Nippon Rechnung trägt.

Der 1976 gebürtige Künstler hat ein ebenso gutes Händchen für Mainstream-kompatible Melodien, verschränkt sie jedoch stets in Arrangements, die deutlich anspruchsvoller als der Radio-Stoff seines Geistesbruders aus Fernost sind - von der teils virtuosen Instrumentaldarbietung ganz zu schweigen. Beteiligt haben sich bei den Recordings u.a. Szene-Instanzen wie Gitarreneinzelkämofer Sebas Honing oder Urgestein Nik Reitsma am Schlagzeug.

Obwohl es sich ja strenggenommen um eine Compilation handelt, wirkt das Album durchaus in sich rund. Das härtere Doppel aus 'GAPS' und 'Artemis' steht dem schmeichelhaften 'What You Could Be' gegenüber, diese beiden wiederum werden von dem überdrehten Farbtupfer 'Caramel' (inklusive Bläser-Sounds und Dance-Groove) und dem waschechten Prog-Longtrack 'Dimensions' kontrastiert, derweil die Hörzeit wie im Flug vergeht.

FAZIT: JOOST MAGLEV möchte "Unleaded Blood Plus" nicht als offiziellen Release verstanden wissen, doch als poppiges Artrock-Werk reiht sich die Platte wunderbar in seiner bisherigen Diskografie ein.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 623x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Artemis
  • What You Could Be
  • Cylia
  • Caramel
  • GAPS
  • Dimensions
  • Pacifica
  • Portia
  • Rival
  • Phantom
  • Summers ~Episode II

Besetzung:

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