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Minus Youth: No Generation (Vinyl) (Review)

Artist:

Minus Youth

Minus Youth: No Generation (Vinyl)
Album:

No Generation (Vinyl)

Medium: CD/Download
Stil:

Hardcore

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 25:19
Erschienen: 11.10.2019
Website: [Link]

Mit ihrem rockigen Hardcore brauchen MINUS YOUTH gerade einmal 25 Minuten, um sich ins Herz eines recht breiten Publikums zu spielen. "No Generation" wurde in Eigenregie auch auf Vinyl veröffentlicht und ist inklusive beigelegtem Code zum Download der Musik sowie einer sauber gefertigten Platten in hochwertiger Kastentasche ein Schmuckstück für Liebhaber. Eigentlich gibt es kein passenderes Format für DIY-Mucke wie diese, oder?

Aber zur Sache: "No Generation" gefällt von Anfang an, da MINUS YOUTH großen Wert auf Abwechslung legen. Schon das Titelstück wurde für Hardcore-Verhältnisse insbesondere in rhythmischer Hinsicht ausgesprochen vertrackt arrangiert, ohne dass sich die Band in wirren Strukturen verrennen würde. Mit 'Blue Light' und 'Nothing' schickt sie eine standesgemäße Doppel-Peitsche hinterher, worin die aufrichtige Wut, mit der die Band uns speziell ihr Sänger an den Start gegangen ist, geradezu greifbar wird.

Die Riffs bleiben bei alledem relativ simpel, sodass der komplexe Teil des Materials eingängiger ist, als es mit allzu viel Gitarren-Zierrat der Fall wäre. So gesehen erreichen MINUS YOUTH ein Maximum an Durchschlags- und Aussagekraft mit erstaunlich wenigen Mitteln.

Unbequem bzw. unangepasst bleibt ihre Musik in jedem Fall - und die Tracks werden mit fortschreitender Spielzeit sogar stärker. 'Downtown in Distress' geht mit seinem Midtempo-Groove sofort ins Ohr und den Nacken, 'Take Existence' ist wegen seiner subtilen Melodiösität kaum weniger eingängig, und nach dem kurzen Stampfer 'Repel' endet 'No Generation' mit 'Heavy Rotation' in Form eines Stücks, das inklusive Gitarrenhelden-Solo und Akustik-Outro Klassiker-Qualitäten an den Tag legt.

FAZIT: MINUS YOUTH ist mit ihrem ersten Album ein Einstand nach Maß gelungen. Die Stuttgarter spielen sich mit simplem wie effektivem Hardcore, der keinerzeit aufgesetzt nach dicker Hose klingt, in die Herzen sowohl älterer Szene-Semester als auch solcher, die gerade angefangen haben die Old-School-Bank zu drücken.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 402x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • No Generation
  • Blue Light
  • Nothing
  • Downtown in Distress
  • Homeaway
  • Take Existence
  • Free Again
  • Repel
  • Heavy Rotation

Besetzung:

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