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Midnight Prey: Uncertain Times (Review)

Artist:

Midnight Prey

Midnight Prey: Uncertain Times
Album:

Uncertain Times

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Hardrock / Heavy Metal

Label: Dying Victims / Edel
Spieldauer: 49:33
Erschienen: 20.09.2019
Website: [Link]

Debütanten, aber mitnichten Anfänger: MIDNIGHT PREY existieren seit über fünf Jahren und bestehen aus langjährigen Freunden, die ihre eklektischen Musikgeschmack schon früh gemeinsam auslebten. Dass sich das Trio auf Fusion, Extremstoff, Blues und AOR gleichermaßen versteht, machte seine beiden bisherigen EPs „The Savage Sessions“ und „Rite Of Blood“ zu für traditionellen Metal relativ spritzigen Releases mit markanten Eigenheiten, deren Reiz auch auf der folgenden Single „Blood Stained Streets“ nicht nachließ und nun auch „Uncertain Times“ bemerkenswert macht.

Die Wahl-Hamburger aus dem Südwesten der Republik fahren einen eher rockigen Sound mit natürlicher Übersteuerung, der sehr live anmutet und alle Instrumente mehr oder weniger gleichwertig zur Geltung bringt. Winston Zillers raue Stimme verhehlt mitunter, wie tiefsinnig der Gitarrist und Sänger (teils auf Deutsch) textet, womit er auch den durchweg anspruchsvolleren, weil verspielten und spürbar bei ausgiebigem Jammen (höre die achteinhalb Minuten ‚The Fall‘) erarbeiteten Kompositionen auf dem Album gerecht wird.

Was Die Scheibe erst recht zu einem wonnigen Erlebnis macht, ist das Wechselbad zwischen Melancholie und Aufbegehren, dem man sich als Hörer ausgesetzt sieht. Weitere Veröffentlichungen des Dreiers dürfen gerne mehr schlagkräftige Melodien enthalten wie derzeit nur ‚The Tower‘, doch Hut ab einmal mehr vor Dying Victims für ihren guten Riecher, was nationale Hoffnungsträger im klassischen Bereich angeht.

FAZIT: Obzwar sich MIDNIGHT PREYs Impulsgeber von B wie Black Flag und Bolt Thrower über R wie Roxy Music bis zu Z wie Frank Zappa nicht direkt in den Stücken widerspiegeln, die auf "Uncertain Times" enthalten sind, reflektiert die Platte den gegenwärtigen Status eines beachtenswerten Metal- respektive Hardrock-Newcomers, dessen rückwärtsgerichtete "Authentizität" ausnahmsweise mal nicht nur bloße Mache ist. Musik vor Image, so sollte es eigentlich immer sein … Prädikat: noch etwas "rough around the edges", aber zukunftsträchtig!

Andreas Schiffmann (Info) (Review 434x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Stoff
  • Black Forest
  • The Tower
  • Wenn es von vorn beginnt
  • We Lose
  • Uncertain Times
  • The Fall (Into The Atmosphere)

Besetzung:

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